Geldanlagen Vergleich 2018: Die besten Anbieter

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So funktioniert die Geldanlage mit P2P-Krediten

Klassische Möglichkeiten zur Geldanlage sind zum Teil recht kompliziert zu verstehen und sehr aufwendig in der Umsetzung. Das trifft zum Beispiel auf den Aktienhandel zu: Man muss erst einmal durchdringen, wie das System der Börse funktioniert, um in diesem Bereich mitmischen zu können. Viele Anleger befassen sich aber nicht damit. Sie vertrauen Ihrem Bankberater und haben möglicherweise am Ende einen großen Verlust zu verzeichnen. In diesem Text erklären wir, welche Alternative zur Geldanlage sogenannte P2P-Kredite bieten.

Was sind P2P-Kredite?

Bei P2P-Krediten handelt es sich um Kredite, die zwei Privatpersonen untereinander abschließen. Das geht ohne eine Bank, die bei einer Kreditvergabe häufig nur als eine sperrige Institution angesehen wird und den Prozess erschwert und behindert.

Im Internet gibt es inzwischen einige Webseiten, die Kredite zwischen Privatpersonen vermitteln. Die Anbieter werden als Kreditanbahner bezeichnet. Die Kreditvergabe läuft so ab: Eine Person, die einen Kredit benötigt, wendet sich im ersten Schritt an einen solchen Kreditanbahner. Mit ihm werden die Rahmenbedingungen für den Kredit besprochen. Daraufhin prüft der Kreditanbahner die Bonität desjenigen, der sich einen Kredit wünscht. Anschließend vermittelt diese Onlineplattform zwischen den leihenden und den beliehenen Personen. Auf dieser Plattform ist der Kredit nun in viele kleine Pakete gestückelt. Das bedeutet, dass es nicht nötig ist, dass nur eine Person die gesamte Kreditsumme auslegt.

Diese Teilung hat einen entscheidenden Vorteil: Das Risiko wird gestreut. Kommt es zu Zahlungsrückständen oder gar einem Zahlungsausfall ist also nicht eine Person betroffen, die den vollständigen Kredit geliehen hat, sondern mehrere Personen. Sie werden wir in der Wirtschaft als Investoren bezeichnet. Dass der oben Gegenantrag Fall eintritt, ist aber nur selten der Fall.

Diejenigen, die anderen durch die Bereitstellung des Gelds helfen, erhalten dafür wie eine Bank einen Zins. Somit kann man auf diese Art und Weise sein Geld anlegen. Das ist derzeit sogar effektiver als das Anlegen des Geldes auf herkömmliche Spareinlagen. Durch die niedrige Verzinsung ist der Zinsertrag bei herkömmlichen Anlageformen sehr gering.

Welche Vorteile bieten P2P-Kredite?

Der finanzielle Anreiz, den P2P-Kredit bieten, ist enorm. Der wichtigste ist, dass das Geschäft für die Kreditgeber in der Regel risikolos ist. Selbst wenn ein Kreditnehmer zahlungsunfähig ist, haben die beteiligten Partner nichts zu befürchten. Der Darlehensanbahner erfüllt dann die offenen Kreditforderungen. Er geht also im Zweifelsfall in Vorleistung und wird sich erst im Anschluss damit befassen, die offenen Summen beim Kreditnehmer einzutreiben. Diese Rückkaufgarantie gilt allerdings nicht ausnahmslos. Manche Portale bieten diesen Service nicht an. Deswegen gilt es, sorgfältig zu recherchieren, bevor man als Investor auftritt.

Denn die Rückkaufgarantie beeinflusst die Rendite. Kreditanbahner, die diese Garantie nicht anbieten, versprechen eine Rendite von 15 bis 30 Prozent. Andere Portale bieten laut eigenen Angaben eine durchschnittliche Rendite von 10 bis 15 Prozent. Teilweise können Investoren die Zinsen selber festlegen, auf manchen Portalen sind sie durch die Bonitätseinstufung des Kreditnehmers vorgegeben. In jedem Fall ist die versprochene Rendite für Investoren lohnend.

Da die Kreditbeschreibungen sehr transparent sind, ist es problemlos möglich, eine Abwägung vorzunehmen, ob sich die Investition in einen Kredit lohnt. Die Unterlagen der Kreditnehmer sind sehr umfangreich.

Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Portale für die Investoren kostenlos sind. Gegebenenfalls fallen geringe einmalige Gebühren an. Ansonsten gilt, dass die gesamten Gebühren, die für die Einstellung des Angebots und die Vermittlung anfallen, durch den Kreditnehmer getragen werden.

Investoren können schnell tätig werden. Es ist lediglich die Registrierung in einem der Portale erforderlich, alle weiteren Schritte sind selbsterklärend. Somit sind die Hürden relativ gering. Das ist bei vielen anderen Anlegestrategien anders. Hier ist eine tiefe Einarbeitung in das Thema erforderlich.

Wer als Investor tätig ist, kann seine Geldvermehrung sogar automatisch ablaufen lassen. Mit einem sogenannten Portfolio-Builder lassen sich Kriterien definieren, bei dem das System automatisch für den Investor tätig wird. Hier lässt sich eine sehr genaue Strategie festlegen, sodass der Algorithmus keine Fehlinvestition tätigt und genau die Kredite anbietet, die auch der Kreditgeber persönlich angeboten hätte. Möglicherweise trifft das System sogar die weiseren Entscheidungen, da es sich nicht durch ein Bauchgefühl beeinflussen lässt.

Das ist bei P2P-Krediten zu beachten?

Bei P2P-Krediten ist genau das zu beachten, was bei anderen Anlagestrategien zu beachten ist. Riskante Investments sind zwar lukrativ, doch auch gefährlich. Hier ist die Frage, welches Risiko man einzugehen bereit ist oder welches Risiko überhaupt tragbar ist. Schließlich geht es auch um die Höhe des Investments. Je niedriger es ist, desto eher lässt sich ein möglicher Ausfall hinnehmen.

Doch am Anfang sollten Investoren noch nicht zu gierig sein. Sie sollten zunächst einmal ein paar sichere Investments tätigen, um das System und seine Abläufe kennenlernen zu können. Um sicher zu sein, ist es auf jeden Fall ratsam, zunächst den Algorithmus die Investitionen übernehmen zu lassen. Von ihm und seinem stringenten Verhalten kann ein unerfahrener Investor eine ganze Menge lernen.

Investoren sollten auf keinen Fall ihr gesamtes Vermögen verleihen. Denn es kann einige Zeit unterwegs sein, bis es wieder bei Investor angekommen ist. Ein Investor könnte sich damit also selbst zum potentiellen Kreditnehmer machen, falls er selbst dringend Geld benötigt.

Als Investor legt man einen bestimmten Geldbetrag auf das virtuelle Konto beim Darlehensanbahner. Dieses kann dann nach Belieben für verschiedene Kredite eingesetzt werden. Um das Risiko zu streuen, sollte nie mehr als 10 Prozent des virtuellen Kontos an nur einen Kreditnehmer vergeben werden. Die perfekte Anlagestrategie besteht aus einigen sicheren und langfristigen Investments in Verbindung mit einigen rentableren Investitionen. Wie riskant diese sein sollten, muss wie oben dargelegt jeder Investor für sich entscheiden.

Wie ist die Entwicklung von P2P-Krediten?

Der Markt wächst immer weiter. Das ist an drei wichtigen Kennzahlen messbar. Zum einen steigt die Zahl der im Internet agierenden Darlehensanbahner, zum anderen werden immer mehr P2P-Krediten vergeben und auch die Gesamtsumme der beliehenen Kredite steigt. Für Deutschland ist im Jahr 2018 ein Transaktionsvolumen von 430 Millionen Euro prognostiziert. 2016 lag die Summe noch bei 216 Millionen Euro. Bis 2022 soll sie sogar auf knapp 880 Millionen Euro ansteigen. Das zeigt, dass es sich bei P2P-Krediten um einen zukunftsorientierten Markt handelt.

China ist das Land, mit dem größten Kreditvolumen. Es handelt sich um 71.778 Millionen Euro. Das ist für Investoren, die auf der Suche nach neuen Investments sind, gleich mehrfach von Bedeutung. Es zeigt, dass P2P-Kredite nicht nur ein deutscher Trend sind. Umso unwahrscheinlicher ist es, dass der deutsche Markt auf einmal abflacht und sich die Portale wieder zerschlagen. Denn das sollten Anleger auch in ihr Risikomanagement einplanen: Was passiert, wenn nicht der Kreditnehmer zahlungsunfähig ist, sondern der Dahrlehensanbahner? In diesem Fall könnte es f#r beide beteiligten Personen zu unangenehmen Folgen kommen.

Der große chinesische Markt zeigt aber auch, dass es durchaus sinnvoll sein kann, auf anderen Märkten nach Projekten Ausschau zu halten, die man unterstützenswert findet. Denn weiß ein Investor, dass er ein Projekt in einem aufstrebenden oder wirtschaftlich prosperierenden Land unterstützt, könnte es eine Strategie sein, in diesem Land langfristig tätig zu werden. Denn auch die Dauer der Leihgabe beeinflusst die Rendite. Möglicherweise sind die Renditeaussichten in anderen Ländern sogar vielversprechender als in Deutschland. Darüber sollten sich Investoren, die eine hohe Gewinnabsicht haben, auch informieren.

Fazit: Lohnt sich die Anlage?

In P2P-Kredite zu investieren, ist wahrlich nicht die schlechteste Anlagestrategie. Geldgeber, die auf Nummer sicher gehen und ausschließlich Kredite bedienen, die eine garantierte Rückzahlung versprechen, können schon mit Renditen von mindestens 10 Prozent rechnen. Somit erhalten sie alleine für das risikolose Verleihen des Geldes einen höheren Gewinn als eine herkömmliche Spareinlage bieten kann.

Wenn es sich ein Investor leisten kann, kann er sogar ein bisschen spekulieren. Er kann sein Investment auch auf ein paar riskantere setzen. Doch das sollte gut kalkuliert sein. dazu eignet sich die folgende Strategie: Die sicheren Investments lassen sich durch den Portfolio Builder automatisch bestreiten, die riskanteren Deals, schließt der Investor persönlich ab, nachdem er das jeweilige Angebot sorgfältig geprüft hat. Dabei sollte keineswegs zu schnell gehandelt werden. Denn wer plötzlich sein gesamtes Geld verliert, weil er einer hohen Rendite nicht widerstehenden konnte, hat einen Fehler gemacht! Am besten ist, die Rendite regelmäßig abzuschöpfen. So kommt man als Investor gar nicht in die Versuchung, immer größere Beträge aufs Spiel setzen zu wollen. Wenn man merkt, dass es immer schwerer wird, diesem Reiz zu widerstehen, sollte man seine Investments einige Zeit ruhen lassen, um Abstand zu gewinnen.

P2P-Kredite sind eindeutig etwas, was uns in der Zukunft noch beschäftigen wird. Deswegen ist es sinnvoll, sich schon jetzt mit dem Thema zu befassen. Umso mehr Erfahrung hat ein Kreditgeber, zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Markt so richtig blüht.