
- Der kleine Nick, Filmplakat, Maxime Godart - Central Film
Der kleine Nick weiß ja anfangs des Films nicht, was er später einmal werden möchte. Weißt du denn schon, was du später einmal werden möchtest?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Schauspieler. Schauspieler sind ja Leute, die oft noch einen zweiten Beruf haben, ich weiß aber noch nicht, was ich als zweiten Beruf machen würde.“
Gibt es eine Rolle oder Figur, die du unbedingt gerne spielen möchtest?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Da fällt mir jetzt keine ein. Die Rollen, die man mir gibt, sind in Ordnung.“
Gab es Filmszenen in „Der kleine Nick“, die dir am meisten Spaß machten?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Diese Szene, wo wir den Zaubertrank ausgeschenkt hatten, die war schon ganz schön toll zu drehen, aber auch verdammt schwierig, weil wir drehten das in Belgien und die ganze Zeit flogen irgendwelche Flugzeuge hin und her, deshalb mussten wir laufend den Dreh abbrechen, weil es für den Ton zu laut war. Und was ich auch toll fand, war die letzte Szene, da wo ich sage, dass meine Schwester noch nicht fertig ist, dass sie nicht schön ist, wo ich sie kritisiere.“
Hast du etwa selbst auch eine Schwester?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Ich hab eine kleine Schwester, die ist drei Jahre und heißt Loreley. Der Name müsste Ihnen eigentlich was sagen, den gibt’s nämlich am Rhein in Deutschland (Schieferfelsen)."
Und die ärgerst du aber nicht, oder?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Ja, natürlich ärger ich die manchmal, aber hauptsächlich lieb ich sie. Ich finde sie ganz toll. Sie ist ein bisschen anstrengend und schreit manchmal ganz viel. Also, wenn sie nicht zufrieden ist, dann teilt sie das ganz deutlich allen mit. Ich spiele mit ihr und ärgere sie, denn ich finde es doof, wenn sich alles nur um sie dreht, aber ich mag sie sehr.“
Hast du dich in der Rolle des kleinen Nick auch wiedererkannt?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Ja, er ist manchmal sehr verschlagen, dann ist er sehr neugierig, er kann kokett sein – alles was ich auch bin. Und er macht sehr viel Unsinn, wie ich auch und die Kinder im Film – eigentlich alle Kinder und das finde ich lustig.“
Hast du denn deinen Eltern auch Streiche gespielt?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Da muss ich erst mal nachdenken... Ja, da fällt mir was ein! Als wir Camping-Urlaub in der Somme Picardie (Frankreich) machten, bauten wir Hütten, neben einem Wohnwagen. Wir nahmen alles mit, was dort so herum lag und bauten alles, was wir fanden als eine Hütte zusammen: ein Wasserreservoir, ein Holzkoffer, um den wir mit Ästen drumherum die Hütte bauten; alles was nicht niet- und nagelfest in diesem Mobile-Home war, nahmen wir mit. Die Nachbarn sahen das und schimpften. Zum Glück sind die Leute, von denen wir das mitgenommen hatten, nicht wiedergekommen. Als meine Mutter dann dazu kam, hat sie ordentlich geschimpft. Ich war damals sechs oder sieben Jahre und hatte das gar nicht verstanden, was wir da gemacht hatten, aber das war nicht schlecht.“
Kanntest du das Buch „Der kleine Nick“? Hattest du es gelesen?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Ja, für die Vorbereitung zum Casting kaufte ich viele Bücher. Es gibt in Frankreich das Hauptbuch zum kleinen Nick, aber es gibt noch ‚Die Streiche vom kleinen Nick‘, ‚Der kleine Nick hat Ärger‘, ‚Die Ferien vom kleinen Nick‘ usw. – also viele andere Bücher auch, die ich mir kaufte.“
Gibt es noch weitere Helden oder Lieblingsbücher, die du hast?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Ich lese weniger Themen-Bücher, sondern eher Comics. Da gibt es viele verschiedene Figuren, unter anderem Titeuf.“
Gibt es schon weitere Projekte, wo du mitspielst?
Maxime Godart exklusiv zu Suite101.de: „Ja, da gibt’s einen Film, der sogar schon im Juni in Frankreich im Kino lief und ‚Die besten Freunde der Welt‘ (‚Les meilleurs amis du monde‘) heißt. Darin spiele ich den Sohn einer reichen Familie, den Bruce. Die Eltern sind extrem erfolgreich, haben ein Schwimmbad, ein wunderbares Haus, das aus einem Rest-Hof in ein ganz modernes Haus umgebaut wurde. Die Familie, die uns dort besucht, ist eher arm. Der Darsteller des Sohns der armen Familie spielte auch in 'Der kleine Nick' mit, den Alceste (Vincent Claude). Dann passiert was ganz Ungeschicktes: jemand drückt auf eine Handy-Taste und unabsichtlich hört die Familie dann mit, was sie nicht hätte hören sollen. Das Wochenende wird dadurch komplett verdorben und der Hamster überlebt die Sache nicht... Fürs Fernsehen habe ich ‚Le grand restaurant‘ gemacht.“
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"Der kleine Nick" startet bundesweit am 26. August 2010 im Verleih der Central Film
