
- Ideen - Wettbewerb 2012
„Deutschland ist das Land der Ideen“. Zu diesem Wort gibt es drei Daten: Im Jahr 2004 hat der damalige Bundespräsident Horst Köhler dies Bild in seiner Antrittsrede gezeichnet; im Jahr 2005 entstand daraus folgerichtig das Motto für eine ins Leben gerufene Standort-Initiative, und seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wird dieses „Land der Ideen“ international gerühmt. Es ist das Bild einer kreativen und zugleich zupackenden Nation. Eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung und Wirtschaft ist entstanden, ein bundesweiter Wettbewerb zugleich unter der Überschrift „365 Orte im Land der Ideen“. Jetzt hat auch die Stadt Bonn in ihren Stadtnachrichten vom 23. November 2011 Unternehmen in ihren Mauern, Forschungsinstitute, Kunst- und Sozial- und Kultureinrichtungen aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb – Meldeschluss ist der 4. Dezember 2011 – zu beteiligen.
Außergewöhnliche Ideen erfolgreich umsetzen
Städte und Gemeinden als kommunale Einrichtungen dürfen sich an diesem Wettbewerb nicht beteiligen. Gefragt ist die Bürgerinitiative. So wie es in der Ausschreibung heißt: „Mit Engagement, Kreativität und Leidenschaft vollbringen Menschen in ganz Deutschland jeden Tag herausragende Leistungen: Sie gehen neue Wege, setzen Ideen erfolgreich um und gestalten Innovationen für den Fortschritt“. Das soll gewürdigt und ausgezeichnet werden, denn, so heißt es weiter in der Ausschreibung für diesen Wettbewerb, „sie tragen zur Sicherung der Zukunft Deutschlands bei und sind Vorbild für andere“.
Vorbildcharakter und Zukunftsfähigkeit
Ideen und Projekte also sollen „auf die Bühne der öffentlichen Wahrnehmung gehoben werden“. Sie sollen eine Plattform erhalten und gefördert werden. Folgende Ideen, in drei Gruppierungen gefasst, sind bei der Wahl der „Ausgewählten Orte“ für die Wettbewerbsjury – sie steht unter der Leitung von Professor Michael Hüther, Präsidiumsmitglied des Instituts der Deutschen Wirtschaft – von entscheidendem Charakter und in der Ausschreibung dezidiert aufgeführt:
"Zukunftsorientierung der Idee: Der „Ausgewählte Ort“ zeigt, dass Deutschland ein Land der Ideen ist. Das Projekt soll maßgebliche Trends für die Zukunftsfähigkeit setzen. Die Idee, das Projekt beziehungsweise die Initiative erkennt die kommenden Herausforderungen und bietet nachhaltige Lösungen an.
Innovation und Umsetzungsstärke: Der „Ausgewählte Ort“ zeichnet sich durch eine neuartige, außergewöhnliche Idee aus und besitzt die konzeptionellen, materiellen und personellen Fähigkeiten, seine innovative Idee umzusetzen.
Vorbildwirkung und Ansporn: Die Idee und das Engagement des „Ausgewählten Ortes“ haben Vorbildcharakter und inspirieren auch andere, ihre herausragenden Ideen zugunsten der Zukunftsfähigkeit Deutschlands umzusetzen."
Unter diesen Vorzeichen werden nun auch Bonner Vorschläge für Deutschlands beste Ideen gesucht. Anmeldeschluss ist der 4. Dezember 2011. Am raschesten geht dies online.
Preisträger werden vom Bundespräsidenten geehrt
Über die besten Ideen entscheidet dann unter der Leitung von Professor Hüther eine unabhängige Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Managern. Die Preisträger werden von Bundespräsident Christian Wulff ausgezeichnet und werden integriert in ein außergewöhnliches Netzwerk von inzwischen 2.000 „Ausgewählten Orten“, die aktiv Deutschlands Zukunft gestalten.
Ergänzende Informationen: Stadt Bonn
