Fotovermarktung: Verkauf eigener BilderAls Hobbyfotograf eigene Fotos verkaufen04.09.2008 Stefan Dassler
Als Hobbyfotograf Fotos anbieten - Stefan Dassler
Sie haben Freude am digitalen Fotografieren? Ihre Bekannten loben Ihre Fotos? Sie haben einen Blick für besondere Motive? Auf Ihrem PC haben Sie mehrere Hunderte oder Tausende von Digitalfotos? Dann probieren Sie doch einmal eine gezielte Vermarktung Ihrer Fotos als Hobbyfotograf – beispielsweise bei Bildagenturen, über eigene Poster-, Bildkalender- und T-Shirt Shops. Technische Anforderungen an digitale Bilder für den VerkaufDie Fotos müssen exakt scharf sein, dürfen nicht überbelichtet sein und müssen das Motiv deutlich und klar präsentieren. Die technischen Anforderungen an Fotos, die man zum Verkauf anbieten möchte, sind je nach Verwendungszweck und Kunde unterschiedlich. In der Regel sollte man mit einer Bildgröße von mindestens 6 Megapixeln im JPG-Format arbeiten. Eine digitale Spiegelreflexkamera-Ausrüstung mit Wechselobjektiven und Filtern ist am Anfang noch nicht erforderlich. Erst mal ausreichend ist eine digitale Kompaktkamera mit guter Bildqualität. Für gute Bilder braucht man nicht in jedem Fall eine teuere Ausrüstung. Um interessante, ansprechende Fotos zu machen beziehungsweise den eigenen fotografischen Stil zu entwickeln, bietet es sich an, ein entsprechendes Buch – beispielsweise die Fotoschule eines bekannten Fotografen – durchzuarbeiten und mit eigenen Aufnahmen zu experimentieren. Hilfreich sind auch Fotozeitschriften speziell für Hobbyfotografen. Machen Sie sich zudem mit Bildbearbeitungs- und Bildverwaltungsprogrammen vertraut. Vermarktung bei BildagenturenBei den meisten Internet-Bildagenturen kann jeder (auch Hobbyfotografen) nach einer kurzen kostenlosen Registrierung Digitalfotos hochladen. Lesen Sie sich auch genau die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bildagentur durch. Im nächsten Schritt müssen die Bilder mit Titel, Beschreibung und Schlagworten versehen sowie einer thematischen Kategorie zugeordnet werden. Diese Fotos werden anschließend von Bildredakteuren beurteilt und gegebenenfalls zum Verkauf an Werbeagenturen, Grafiker und Verlage freigegeben. Durchschnittlich werden zwischen 30 Prozent und 50 Prozent der hochgeladenen Bilder von den Bildredakteuren abgelehnt. Dies schwankt je nach Agentur oder Motivart. Bei einem erfolgreichen Verkauf erhält der Hobbyfotograf in der Regel 50 Prozent Provision vom Verkaufspreis des Fotos. Am Anfang ist es empfehlenswert, die eigenen Bilder in den Markt zu streuen. Laden Sie dazu etwa 100 Ihrer besten Bilder aus unterschiedlichen Themenbereichen bei verschiedenen Bildagenturen hoch. Beachten Sie dabei die rechtlichen Hinweise der Agenturen beziehungsweise welche Fotos Sie überhaupt veröffentlichen dürfen. Eigene Poster-, Bildkalender- und T-Shirt-ShopsEinige Unternehmen bieten Hobbyfotografen an, kostenlos Partner beziehungsweise Shopbetreiber zu werden. Es müssen nur die eigenen Fotos für einen solchen Poster-, Bildkalender- oder T-Shirt-Shop hochgeladen und mit Titel, Beschreibung und Schlagworten versehen werden. Auftragsabwicklung, Produktion und Versand erfolgt durch das Hauptunternehmen. Lesen Sie sich jedoch sehr genau die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Shopbetreiber des jeweiligen Unternehmens durch. Denn Sie werden dann in der Regel Unternehmer mit allen Rechten und Pflichten. Zudem muss die rechtliche Seite bei der Fotovermarktung beachtet werden. Beispielsweise dürfen Aufnahmen von Personen oder auf Privatgelände nur mit schriftlicher Genehmigung der Betroffenen veröffentlicht werden. Verschiedene Arten von Online-FotoshopsZu den drei Arten von Shops im Einzelnen:
Jeden Onlineshop sollte man genau auf eine Zielgruppe und eine Thematik ausrichten, um erfolgreich zu sein (beispielsweise Städteposter für Touristen; Sonnenuntergänge für Teenies/Jugendliche). Ein Beispiel für die Gestaltung von Fotoshops: Die Website von Stefan Dassler. Literatur:
Urheberrecht: Stefan Dassler. Verwendung des Textes nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.
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